Ein poestisches Gebet

über unsere innere grenzenlose Göttlichkeit

Aus der Unendlichkeit strömten wir als Göttliches Sein
im Heiligen Raum des Kosmos.

 

Oh, ihr Kosmischen Engel, eröffnet mir jetzt
meine innere Grenzenlosigkeit.

Wir flossen als Wogen durch das Meer des ewig Göttlichen, 
bis uns Wellen an die Ufer der Willigkeit trugen, 
hinabzusteigen in vieler Welten Klänge.

 

Oh, ihr Kosmischen Engel, verbindet mich jetzt
mit dem inneren, Göttlichen Willen.

Fortan schufen wir als Göttliche Geister
gewaltige Symphonien der All-Liebe, die den Stoff der Welten webten.

 

Oh, ihr Kosmischen Engel, richtet mich jetzt aus

auf die Göttliche, alles vereinende Liebe in mir.

Wir begannen zu träumen,
in glänzende Gewänder der Göttinnen und Götter gehüllt,
und gestalteten die heiligen Tempel der Himmel.

 

Oh, ihr Kosmischen Engel, vereint mich jetzt
mit der Göttin, die ich bin und dem Gott, der ich bin.

Oktaven ertönten in der Weite des Alls,

als wir mutig über die Stufen
der absteigenden Dichte schwebten.

Hinab in der Welten Träume
zog uns der Kosmische Pulsschlag unserer Herzen.


Sie lagen vor uns, diese Welten, so liebreizend und zart,
wie ein Hauch brachliegender Kostbarkeiten,
bereit, von unserem Göttlichen Licht beseelt zu werden;
und wir verströmten uns und verschenkten Leben.

 

Oh, Kosmische Engel, erfreut mich jetzt

mit allem Lebendigen, das wir sind.

Mutig tauchten wir ein in den Sinnenglanz schöner Körper,
stets behütet in der wärmenden Mutter Schoß.
Zu einem Ganzen drängt es uns wieder zu werden,
wachsend und reifend durch des Schicksals Los.


Oh, Kosmische Engel, eröffnet mir jetzt
die Schönheit meines Körpers, meiner Seele, meines Geistes.
Führt mich jetzt zum Mitgefühl für all das hin, was ich bin.

 

                                                            (Brigitte-Devaia)